Durch die anhaltende Hitze der vergangenen Wochen und der aktuell eingeschränkten Frischwasserversorgung des Weihers erhitzte sich das Wasser an unserem Gewässer. Bereits bevor sich die Lage zuspitzte, reagierten Mitglieder unseres Angelvereins auf die anhaltende Hitze und den sinkenden Sauerstoffgehalt im Wasser. Mit Pumpen wurde das Wasser im Weiher umgewälzt, um zusätzlichen Sauerstoff einzubringen. Hierbei wurde darauf geachtet, dass nur Wasser aus der oberen Wasserschicht angesugt wird, um das kühlere Wasser – und damit auch die Sprungschicht – unberührt zu lassen. Zudem wurde über einen Trinkwasseranschluss kontinuierlich frisches und kühleres Wasser in den Weiher geleitet, um die Situation für den Fischbestand zu verbessern. Trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen verschärfte sich die Lage aufgrund der anhaltenden Hitze weiter, sodass erste Anzeichen eines Fischsterbens erkennbar wurden.
Nach der Alarmierung rückten die Feuerwehr und die zuständige Wasserbehörde [untere Wasserbehörde des Landkreises Trier-Saarburg] umgehend an und leiteten gemeinsam weitere Maßnahmen zur Stabilisierung des Gewässers ein. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz konnte die Situation innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. So gelang es, zahlreiche Fische vor dem Hitzetod zu retten.
Auch die gute Zusammenarbeit zwischen unserem Angelverein, den Einsatzkräfte der Feuerwehr Niedermennig und der Wasserbehörde trug maßgeblich zum Erfolg der Rettungsaktion bei. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem engagierten Einsatz zum Schutz des Fischbestandes beigetragen haben.




